Libriothek #19 – Hallo Leuchtturm – Sophie Blackall

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Warum wir es ausgesucht haben

 

Auch wenn wir euch an dieser Stelle liebend gern eine romantische Geschichte erzählen würden, wie wir zu diesem Bilderbuch gefunden haben, wollen wir die Dinge doch beim Namen nennen: Es war das Internet, das beschlossen hat, dass wir uns "Hallo, Leuchtturm!" genauer anschauen sollen.

 

Immer wieder stiessen wir auf Werbeanzeigen. Die Illustrationen sahen wunderschön aus, sodass wir nicht widerstehen konnten, ein Exemplar für unsere Libriothek zu bestellen.

 

Im Jahr 2019 wurde das Buch mit der Caldecott Medal ausgezeichnet. So hatte Ed, als er das Paket mit dem Buch öffnete, zunächst leichte Zweifel: Würde es eines jener preisgekrönten Bücher sein, welche zwar Erwachsene begeistert, jedoch bei Kindern nicht wirklich punkten kann?

 

Eds Bedenken währten nicht lange. Der Text überzeugt und die faszinierenden Details bringen sowohl Kinder- als auch Erwachsenenaugen zum Leuchten.

Lieblingsbild

Die Bilder zeigen sowohl das Innenleben des Leuchtturms als auch Aussenansichten. Letzteres hat uns besonders gut gefallen. Die Illustrationen des Leuchtturms im Verlauf der Jahreszeiten sind bezaubernd und lassen die Stimmung am Meer lebendig werden. Fast schon spürt man den Wind auf der Haut, riecht die salzige Luft und hört das Kreischen der Möwen.

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Was Kinder mögen

Wenn ein Buch mit Walfischen aufwarten kann, dann kommt das bei Kindern meist gut an. Es bleibt jedoch nicht nur dabei.

 

"Hallo, Leuchtturm!" lässt die Kinder Neues lernen, ohne sie belehren zu wollen. Die Geschichte ist spannend, auf das Wesentliche reduziert und verzichtet auf überladene Sachinformationen. So bleibt genügend Raum, die Bilder zu entdecken. Die vielen Details geben spannende Einblicke und vermitteln so viel Wissenswertes über Leuchttürme – viel besser, als dies Worte könnten. Eds Kinder waren begeistert.

 

Was Erwachsene mögen

Das gesamte Design des Buches ist wunderbar umgesetzt. Auf jeder Seite wird klar, dass in diesem Werk viel Liebe und harte Arbeit stecken. Dazu kommt, dass die Welt der Leuchttürme nicht nur für Kinder spannend ist, sondern auch Erwachsene fasziniert. 

 

Und mal ehrlich: Ein Leuchtturm am Ende der Welt. Das klingt – gerade in Zeiten einer globalen Pandemie - doch durchaus verlockend?

 

Wenn du dieses Buch magst

"Hallo, Leuchtturm!" ist nicht Sophie Blackalls einziges Werk, welches ausgezeichnet wurde. Bereits 2016 wurde "Finding Winnie" mit der Caldecott Medal prämiert. Wer allerdings nach einem Buch mit grosser Ähnlichkeit sucht, dem sei "Voyage in the Clouds" empfohlen, dessen Geschichte atmosphärisch noch etwas näher an dem hier vorgestellten Buch liegt.

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