Libriothek #8 – Der Schneemann – Raymond Briggs

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Warum wir es ausgesucht haben:

Anfang des Jahers haben wir euch ein Bilderbuch ohne Worte vorgestellt - Und Ende des Jahres wollen wir euch noch ein Buch vorstellen, das ohne Worte auskommt - vermutlich eines der Bekanntesten seiner Gattung.

Dieses Buch nach 30 Jahren wieder anzuschauen, lässt einen so richtig nostalgisch werden - Die Illustrationen könnten das Gefühl vom ersten Schnee kaum besser übermitteln. Der erste Wintermorgen im Jahr - Ein Gefühl, das man wohl nie vergisst.

Während man sich als Kind vor allem vom Schneemann fokussiert hat, faszinieren heute die Gesichtsausdrücke des Kindes, durch die das Gefühl des ersten Schnees wieder hervorgerufen wird.

 

 

 

Lieblingsbild:
Bei diesem Buch haben wir kein Lieblingsbild, sondern gleich eine Bildfolge. Und erst noch eine ohne eine Abbildung des Schneemanns. Es sind die Szenen, in denen das Kind sich im Bett herumwälzt und von den Abenteuern träumt - Es vereint die ganze Magie von Bilderbüchern - Storytelling ohne Worte - faszinierend.

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Was Kinder mögen:

Ein Schneemann, der zum Leben erweckt und mit dir Abenteuer erlebt, während die Eltern schlafen. Genial.

 

Was Erwachsene mögen: 

Kindheitserinnerungen. Einmal mehr kann man die Welt mit Kinderaugen sehen und das Gefühl des ersten Schnees noch einmal erleben.

 

Wenn du dieses Buch magst:
Raymond Brigg hat noch andere Klassiker geschrieben. O je, du fröhliche ist ähnlich faszinierend, wenn man es als Erwachsener noch einmal liest. Darin geht es um einen schlecht gelaunten alten Mann, der die Nase voll hat von der Kälte, vom Schenken und von all den Leuten, die sich ihrem langweiligen Alltag ergeben haben. Lustig, warmherzig und mit einer großen Portion Wahrheit.

Zum Abschluss noch ein kleiner Ohrwurm für euch 😉

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